Stell dir vor du stehst mitten in einem emotionalen Sturm: Zwei Menschen vor dir, jeder mit seinen eigenen Geschichten, Konflikten und einer ganzen Ladung Gefühle, die in alle Richtungen wirbeln. Und du? Du bist der ungewollte Vermittler, der alles aufsaugt, der menschliche Gefühls-Schwamm, der alles aufsaugt - und manchmal auch ein bisschen zu viel.

Der doppelte Empfang
Es fühlt sich an, als hätte jemanden zwei Radios eingeschaltet - beide senden gleichzeitig, und du musst den richtigen Sender herausfiltern.
Auf der einen Seite hörst du das leise Knistern von Missverständnissen, alte Verletzungen und unausgesprochene Enttäuschungen. Auf der anderen Seite dröhnt der laute Beat von Hoffnung, Neuanfängen und dem Wunsch nach Verständnis.
Dein Herz pumpt unaufhörlich, während du versuchst, die Wellen beider Emotionen zu spüren, ohne dabei selbst unterzugehen. Dabei ist es, als ob du versuchst, in einem Zirkus zwei Jonglierbälle gleichzeitig in der Luft zu halten - und manchmal landet einer Geschenk auf dem Boden.
Der Balanceakt
Du willst helfen, den Konflikt lösen und beiden Parteien das Gefühl geben, wirklich gehört zu werden. Aber während du dazwischen stehst, merkst du, dass du bald selbst zur emotionalen Zierrat wirst. Dein innerer Kompass zeigt in alle Richtungen - und plötzlich bist du nicht mehr der ruhige Vermittler, sondern fühlst dich, als würdest du in einem emotionalen Karussell festhängen.
Hier kommt der Humor ins Spiel: Stell dir vor, du hättest eine unsichtbare Fernbedienung, mit der du die Lautstärke der Gefühle regulieren könntest - „Leiser, bitte!“ oder „Jetzt bitte die positive Musik aufdrehen!“
Manchmal musst du einfach über die Absurdität der Situation lachen, um nicht selbst von den Wellen der Emotionen mitgerissen zu werden.
Echte Verbindung inmitten des Chaos
Tief in deinem Herzen weißt du: Deine Gabe, so intensiv zu fühlen, ist ein Geschenk. Doch es ist auch eine Herausforderung, wenn du zwischen zwei Menschen stehst, die sich in einem Konflikt befinden. Du möchtest beide Seiten verstehen, sie in ihren Emotionen abholen und ihnen das Gefühl geben, dass sie gesehen werden - ohne dabei sich selbst zu verlieren.
Der Schlüssel liegt darin, dich daran zu erinnern: Nicht alles, was du spürst, gehört zu dir. Du bist ein Empath, ja - aber du musst lernen, die Emotionen der anderen von deinen eigenen abzugrenzen. Es ist ein Balanceakt, bei dem du manchmal einfach tief durchatmen, einen Kaffee trinken und dir sagen musst: „Hey, du schaffst das!“
Fazit: Dein eigenen Beat zählt
Wenn du als Empath zwischen zwei Menschen stehst, bist du der stille Held, der den Raum mit Mitgefühl füllt - auch wenn der Lärm der Emotionen manchmal überwältigend ist. Lache über die verrückten Momente, in denen du versuchst, den richtigen Sender herauszufiltern, und erinnere dich daran, dass du nicht jeder Welle mitnehmen musst.
Am Ende des Tages zählt dein eigener Beat. Stärke deine Grenzen, sei der DJ deines Lebens und wähle bewusst, welche Emotionen du in deiner Playlist behältst. Denn wahre Verbindung entsteht, wenn beide Seiten gehört werden - und du deinen eigenen Rhythmus findest, ohne im Sturm der Gefühle unterzugehen.
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